01 - UX Research & Strategy

Better Solutions.
Start with the right Questions.

Research, Archetypes, Journeys – kombiniert mit allen relevanten Datenquellen. So entstehen Erkenntnisse, die Bauchgefühl und Analytics allein nicht liefern.

Wer sind deine Nutzer wirklich?

Nicht Alter oder Geschlecht – sondern Aufgaben, Ziele und Hindernisse. JTBD-basierte Archetypes zeigen, was Nutzer antreibt. Die Basis für relevante Inhalte und Services.

Wo verlieren Nutzer den Faden?

Journeys machen sichtbar, wo Barrieren entstehen – bevor sie teuer werden. Gated Content, Datensilos, inkonsistente Erlebnisse: alles vermeidbar, wenn man den gesamten Pfad im Blick hat.

Welche Touchpoints lohnen sich wirklich?

Nicht jeder Kanal braucht gleich viel Aufmerksamkeit. Ein guter Touchpoint löst eine konkrete Aufgabe in der Journey – und verbindet Business-Ziele mit dem, was Nutzer in diesem Moment brauchen.

Baust du noch auf Annahmen?

Die meisten digitalen Produkte scheitern nicht an Technologie – sondern daran, dass niemand früh genug gefragt hat, was Nutzer wirklich brauchen.

Archetypes

Wer deine Nutzer wirklich sind?

JTBD-basiert, datengestützt, handlungsfähig

Journey Maps

Wo sie den Faden verlieren?

Barrieren sichtbar, Chancen priorisiert

Insight Hub

Was das für dein Business bedeutet?

Klare Prioritäten, direkt umsetzbar

Beispiel-Projekte aus den Bereichen Research und Strategy

DATA-DRIVEN DISCOVERY

Wie ich arbeite: strukturiert, datenbasiert, KI-gestützt.

Research, Archetypes, Journeys und Daten fließen in ein Gesamtbild. KI beschleunigt die Analyse.

Ziele definieren & Daten sammeln

Klare Ziele, alle relevanten Datenquellen erschlossen. KI hilft, Muster in großen Datensätzen schnell zu erkennen – ohne wichtige Signale zu übersehen.

Journey-Maps, Archetypes und Wertschöpfungspunkte – strukturiert im Insight-Hub. KI clustert Interviews und Feedback, damit das Team sofort mit den Erkenntnissen arbeiten kann.

Welche Probleme kosten am meisten – und welche Chancen bringen den größten Impact? Das Ergebnis: ein priorisierter Aktionsplan, der direkt handlungsfähig ist.

User Interviews – Usability Testing – Surveys – A/B Testing – JTBD Research – Journey Analytics – Competitive Analysis – Data Analytics etc.

RESEARCH CASES

Aus echten Projekten. Mit echten Ergebnissen.

SAP Research: Insights Redefined

Mehrere UX Research-Studien für Corporate Website und Services – mit Best-in-Class-Analysen für UX-Teams und Entscheider. Ergebnis: Klarere Marktdifferenzierung und nachhaltig positiver Projekterfolg.

Cyncly Relaunch: Journey-basierte Type-Pages

Archetypes, Journeys, Wettbewerbsanalyse – alles kombiniert, um künftige Content-Hubs zu definieren. Ergebnis: Klare Informationsarchitektur und konsistentes Markenerlebnis über alle Produktbereiche.

BASF Mental Models: Nutzerdenken verstehen und in Services übersetzen

Interviews mit Landwirten, Datenanalyse, Mentalmodelle. Ergebnis: Digitale Services, die auf echte Arbeitsprozesse einzahlen – nicht auf Annahmen über sie.

STRATEGY & ORIENTATION

Research ohne UX Strategie ist eine Schublade.

Die besten Insights nützen nichts ohne klare Strategie. Ich bringe beides zusammen – von der Journey-Priorisierung bis zur messbaren Roadmap.

Strategische Ausrichtung

Was soll das digitale Produkt leisten – für Nutzer und für das Business? Ich bringe beides in Einklang und setze klare Prioritäten nach Impact.

Gute UX passiert nicht zufällig – sie braucht Prinzipien, Prozesse und ein System, das im Alltag funktioniert. Ich helfe, das dauerhaft zu verankern.

Eine Roadmap die sich mit dem Nutzerverhalten weiterentwickelt. Journey-basiert, mit klaren Meilensteinen – und offen für das, was die Daten morgen zeigen.

Ohne klares Zielbild zieht jedes Team in eine andere Richtung. Ich entwickle eine datenbasierte Vision, die ausrichtet – und als Kompass dient wenn Entscheidungen schwer fallen.

STRATEGY CASES

Beispiele aus Projekten

eBuch Community: Passgenau. Flexibel. Dynamisch.

360°-Strategie für ein Ökosystem aus Buchhandlungen, Lesern und Autoren. Drei Zielgruppen, eine kohärente Journey. Ziel: Höhere Reichweite und Conversion – bei weniger Ressourceneinsatz.

Freudenberg (FPM): Connect. Convert. Captivate.

Sales- und Marketing-Strategie für Freudenberg Performance Materials (FPM) – mit Conversational UX und Personalisierung als Kern. Ziel: Eine adaptive Website, die unterschiedliche Zielgruppen zur richtigen Lösung führt.

UX Research ist keine Ausgabe. Es ist die günstigste Entscheidung, die du treffen kannst.

Wer früh versteht, was Nutzer brauchen, baut einmal richtig statt zweimal. Jetzt geht es darum, das in Flows, Assets, Services und Produkte zu übersetzen.

Gedanken

Gedanken zu Journeys, KI und UX.

Aktuelle Themen, die mich beschäftigen – und die für dein digitales Ökosystem relevant sein könnten.

Was genau bedeutet "data-driven Discovery" im UX-Kontext?

Data-driven Discovery beschreibt den Prozess, bei dem alle verfügbaren Datenquellen systematisch genutzt werden, um Nutzerverhalten, -bedürfnisse und -probleme zu verstehen. Dabei werden quantitative Daten (z.B. Analytics, Supportanfragen, Sales & CRM) und qualitative Insights (z.B. Interviews) kombiniert und mittels KI effizienter analysiert. Dies ermöglicht fundierte Entscheidungen und reduziert das Risiko, an den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen vorbeizuentwickeln.

Ein strategischer UX-Ansatz berücksichtigt alle Phasen des Customer Life Cycle:

  • Awareness: Durch intuitive Navigation und relevante Inhalte die Markenbekanntheit steigern
  • Consideration: Mit überzeugenden Vergleichsmöglichkeiten und transparenten Informationen Vertrauen aufbauen
  • Purchase: Durch optimierte Checkout-Prozesse und klare Call-to-Actions die Conversion erhöhen
  • Get Started: Mit schnellen Setups und intuitiven Onboarding-Flows die Einstiegshürde minimieren
  • Use: Durch intelligente Software-Integrationen und nahtlose Workflows die tägliche Nutzung optimieren
  • Retention: Mit personalisierten Erlebnissen und einfachem Self-Service die Kundenbindung stärken
  • Advocacy: Durch Community-Features und Feedback-Systeme Kunden zu Markenbotschaftern machen

Besonders erfolgreich sind Strategien, die nahtlose Übergänge zwischen diesen Phasen schaffen und datenbasierte Personalisierung für jeden Abschnitt der Customer Journey bieten. Dabei ist zu beachten, dass sich diese Phasen je nach Kontext – also je nach Unternehmen, Produkt und Branche – in ihrer Ausprägung, Dauer und Bedeutung unterscheiden können.

Journey-basierte Strategien sind nachhaltiger, da Nutzerintentionen und -ziele länger Bestand haben als einzelne Technologien oder Touchpoints. Sie bieten mehrere konkrete Vorteile:

  • Bessere Nutzererfahrung durch nahtlose Übergänge zwischen verschiedenen Touchpoints
  • Höhere Effizienz durch Priorisierung von Touchpoints mit größtem Impact in der Gesamtjourney
  • Mehr Flexibilität bei technologischem Wandel, besonders im KI-Zeitalter
  • Stärkere Nutzer-Bindung durch bedürfnisorientierte statt produktzentrierte Denkweise

JTBD (Jobs-to-be-Done) basierte Archetypen sind Nutzersegmente, die auf tatsächlichen Aufgaben, Zielen und Bedürfnissen basieren statt auf demografischen Merkmalen. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie:

  • Reale Nutzermotivationen und -ziele abbilden statt oberflächlicher Eigenschaften
  • Langfristig gültig bleiben, da Kernbedürfnisse sich weniger schnell ändern als Technologien
  • Teams helfen, empathischer und zielgerichteter zu entwickeln
  • Eine klare Priorisierung von Features und Inhalten nach tatsächlichem Nutzwert ermöglichen

Der Erfolg von UX-Research und -Strategie lässt sich anhand verschiedener Metriken messen:

  • Geschäftsmetriken: Conversion-Raten, Customer Acquisition Cost, Customer Lifetime Value
  • Erfahrungsmetriken: Customer Satisfaction Score (CSAT), Net Promoter Score (NPS), System Usability Scale (SUS)
  • Verhaltensmetriken: Absprungrate, Verweildauer, Abschlussquoten bei kritischen Flows
  • Effizienzmetriken: Entwicklungszeit, Anzahl notwendiger Iterationen, Support-Anfragen

Am effektivsten ist ein ausgewogener Mix dieser Metriken mit klarem Bezug zu den ursprünglich definierten Zielen. Bereits 2010 habe ich mich im Rahmen meiner Diplomarbeit intensiv mit der Messbarkeit von UX auseinandergesetzt.

KI kann den UX-Research-Prozess auf mehreren Ebenen optimieren:

  • Datenanalyse: Schnellere Erkennung von Mustern in großen Datensätzen
  • Interview-Analyse: Automatisierte Transkription und Clustering von Erkenntnissen
  • Priorisierung: Intelligente Vorschläge für High-Impact-Bereiche basierend auf Datenanalyse

 

Der größte Nutzen entsteht, wenn KI als Unterstützung für menschliche Expertise eingesetzt wird, nicht als Ersatz.

Eine herausragende UX-Strategie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Geschäftsrelevanz: Direkte Verbindung zu übergeordneten Unternehmenszielen
  • Adaptivität: Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktbedingungen und Technologien
  • Balance: Ausgewogenes Verhältnis zwischen kurzfristigen Verbesserungen und langfristiger Vision
  • Differenzierung: Klare Positionierung gegenüber Wettbewerbern durch einzigartige Experiences
  • Messbarkeit: Konkrete KPIs und Erfolgskriterien für alle strategischen Initiativen


Der entscheidende Unterschied liegt oft in der Fähigkeit, komplexe Insights in einfache, überzeugende Narrative zu übersetzen, die alle Stakeholder verstehen und unterstützen können.

Klassisches UX optimiert für menschliche Wahrnehmung: Wie fühlt sich ein Flow an? Ist der Button auffindbar? Versteht der Nutzer den nächsten Schritt?

Agentic UX denkt eine Ebene tiefer: Wie interpretiert ein Agent diesen Flow? Kann er den Zustand des Systems erkennen, ohne Farben zu sehen? Sind Aktionen eindeutig benannt? Gibt es verlässliche Ankerpunkte in der Struktur – auch wenn sich das Layout ändert?

Beide Perspektiven schließen sich nicht aus – ein gut gestaltetes System funktioniert für Menschen und Agenten. Agentic UX macht nur sichtbar, wo viele digitale Produkte strukturell schwach sind.

Mehr über mich und ein paar Fakten findest du hier: About Me. Für jene die lieber ein PDF mit schwarz/weißen Fakten brauchen, hier geht’s zum Resume. Wenns direkt ums connecten geht gerne auch auf LinkedIn.